29. Juli 2012

Impressionen aus fernen Landen: Norwegen (3)


Während sich zu Hause alle vor der Hitze flüchteten, warfen wir jeden Tag kritische, bisweilen ängstliche Blicke auf den norwegischen Wetterbericht. Ob wir auch etwas von der Sonne abbekommen würden? Och bitte bitte! Am (Auf-)Essen sollte es jedenfalls nicht scheitern. Und wir waren ganz bescheiden, forderten keine hochsommerlichen Temperaturen. Schokozwerg hätte nichts dagegen gehabt, aber nyhet muss irgendwelche undefinierbaren Beziehungen zum Wetterfrosch besitzen. Heiß wurde uns nicht.

Wir beide im Sognefjord. Per Bus waren wir von Bergen nach Sogndal kutschiert, und wie auf unseren anderen Busfahrten auch drückten wir uns die Nasen platt. Seufzen. Durchatmen. Lechzen. Stöhnen. Bedauern. Juchzen. Der vorsichtige Versuch, den Busfahrer zu einigen spontanen Fotostopps zu überreden, scheiterte mit seinem lauten Lachen. Naja, hier konnte unser Charme leider nicht verfangen. (Wiederkommen.)

In unserem kleinen Zimmer der Jugendherberge schauten wir also tagtäglich in den Wetterbericht. Und langsam wuchs in uns die Erkenntnis: Alles, was weiter als 3 Stunden in der Zukunft lag, blieb unsicher. Insgesamt hatten wir Glück - es wurde nicht so schlimm, wie es uns anfangs entgegenprangte.

In einem Extra-Post berichten wir euch über unseren ersten Ausflug, denn unsere Kaffee-und-Kuchen-Einkehr verdient besondere Aufmerksamkeit. Danach kam der - einzige - Tag, an dem der Himmel seine Schleusen öffnete und sie nicht mehr schließen mochte. Regen-Prophezeiung erfüllt. Von unserem Ausflug in das Bücherdorf Fjærland konnte er uns trotzdem nicht abhalten.


Ein winziger Ort. Dreihundert Einwohner. Hunderte tausende Bücher. Das Verhältnis Einwohner zu Büchern ist ... beneidenswert! Bücher über Bücher. Zu Bücherregalen umfunktionierte Bushaltestellen, von denen Bücherzwerg Schokozwerg kaum wegzubewegen war. Selbst "Turbo Pascal" auf Norwegisch aus den 1980ern gewann eine gewisse Faszination.


In einem Antiquariat erstand nyhet historische Fachliteratur, die bei Kaffee und Kuchen im hübschen Buchcafé, der Kaffistova, begutachtet wurde. Zwischendurch stöberten wir immer wieder in den Regalen, denn ein literarischer Schwerpunkt des Cafés war die kulinarische Literatur. Wer hätte das gedacht?!


Schokokuchen und ...


... Eplekake (Apfelkuchen) passten zu diesem sympathischen Ort. Selbstgemacht. Ohne Schnickschnack. In einen Kaufrausch versetzten sie uns nicht, leider, dann wäre auch dieses eine alte norwegische Backbuch in Schokozwergs Besitz gelangt. Mist. Das wäre bei Sonnenschein nicht passiert.


Neben Büchern kann der geneigte Tourist auch Andenken der traditionellen Art erwerben. Ebenfalls selbstgemacht, aus Wolle, aus Holz, aus Glas. Und voller Liebreiz, den die Massensouvenirs vermissen lassen.

Norwegens älteste Stabkirche steht in Urnes. UNESCO-Weltkulturerbe seit 1979, das mit einer Fähre erreichbar ist. Dann noch einen kleinen Anstieg überwunden, von nichts kommt schließlich nichts. Und schwupps standen wir vor diesem im wahrsten Wortsinne kleinen Juwel norwegischer Geschichte.


Holz in seiner reinsten Form. Alles. Das Innere kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden, die jedem zu empfehlen ist. Denn sonst würden ihm die barocken Umgestaltungen entgehen, die den Kirchenraum prägen und trotzdem den mittelalterlichen Charakter heute noch erkennen lassen. Ein zauberhafter Ort.


Voller Zauber auch die originalen Holzschnitzereien an der Außenfassade. Von 2008 bis 2010 wurde die Kirche zuletzt restauriert und erstrahlt deshalb heute in erfrischtem, aber nicht zu frischem Glanze.

Auf dem Weg zurück zur Fähre folgten wir allein unserer Nase. Und die führte uns fachmännisch direkt zu einem kleinen Stand. Ein Plastiktisch mit Sonnenschirm. Roter Sommergenuss in Erdbeer- und Himbeertönen. Keine Menschenseele weit und breit. Ein Schild: 25 Kr. Wir fütterten die Geldkassette und entführten den Sommer:


In Solvorn, wo die Fähre nach Urnes ablegt und ankommt, legten wir einen kleinen Zwischenstopp im Linahagen Kafé ein. Unser süßer Zahn rief laut und deutlich vernehmbar. Kein Wunder, an so einem besonderen Tag.

Ist das ein Geburtstagskuchen?


Oder das?


Warum lange nachdenken. Wir verspeisten einfach beide. Doch genau richtig an Schokozwergs Ehrentag, oder?

Kulinarisch befanden wir uns in einer Wüste. Hamburger, Pizza, Pasta? Überließen wir den Einheimischen. Rentier, Lachs, Elch? Waren verreist. Also richteten wir das abendliche Mahl einfach selbst an. Auf ein Glas Champagner mussten wir allerdings verzichten - wir standen zu spät (18 Uhr!) vor dem Vinmonopolet. Ach ja, die landestypische Besonderheit. Denn in den Supermärkten gibt es a) nur alkoholische Getränke bis 4,75 Volumen-Prozent und b) auch nur bis 20 Uhr. Alles mit mehr "Schwung" darf allein vom nationalen und zu 100 Prozent staatlichen Alkoholmonopolisten verkauft werden. Und der machte rechtzeitig Feierabend.


Im Nachhinein betrachtet, brachte er uns gar nicht um ein Vergnügen, im Gegenteil, er bescherte uns eine neue Bekanntschaft: Cider nach norwegischer Art mit Birnen- oder Brombeerengeschmack. Auf diesen Geschmack gekommen, kosteten wir uns inzwischen durch ein paar Sorten - die oben abgebildete ist mit großem Abstand die beste.

Einen "Ruhetag" nutzten wir dazu, uns ausgiebig in Sogndal umzusehen. Wirklich zeigenswert ist nur dies:


Die leichte Schlagseite muss an der Sahne liegen, anderes Hochprozentiges war nämlich nicht herauszuschmecken.


Die Kuchenstückchen sind hierzulande meistens so schmal (ausgenommen wahrscheinlich Geburtstagskuchen ...), was den Genuss des Himbeerkuchens und des Schokoladenkuchens mit der nach nyhets Fazit weltbesten Schokoladencrème jedoch kaum zu trüben vermochte.

Da nun auch das Wetter mitspielte, beschlossen wir, die Kalorien wieder abzuwandern. Beeren begleiteten unseren Weg. Walderdbeeren mussten wir fast mit der Lupe suchen, so klein wie auf dem ersten Bild dieses Beitrags waren sie tatsächlich. Himbeeren konnten wir hingegen nicht übersehen, sie fielen uns nicht nur ins Auge, sondern geradewegs in die Hände. Der Weg in den Mund war dann natürlich nicht mehr weit.



Ziel unserer Wanderung war De Heibergske Samlinger - Sogn Folkemuseum. Zahlreich sind sie in Norwegen zu finden, diese besonders bei Familien beliebten Freilichtmuseen, und jederzeit einen Ausflug wert. Hier begeisterten Bauernhöfe die Kleinen und Blumen die Großen.



Alle leergelaufenen Energiereserven können, wie nicht anders zu erwarten, sofort wieder aufgefüllt werden. Gesehen, gedacht, getan. Auf der Terrasse in der Sonne sitzend, genossen wir den Ausblick auf die historischen Gehöfte, die in der gut zu erlaufenden Anlage zusammengesammelt (!) wurden. Bei Karottenkuchen ...


 ... und Pfannkuchen. Letztere stehen immer auf der Karte, wenn es keine Waffeln gibt.


Inzwischen sind wir aus der Natur in die Stadt weitergezogen. Welche das ist, verraten wir euch auf unserem nächsten Zwischenstopp.

Genießt den Sommer, ha det og vi sees!

og

22. Juli 2012

Impressionen aus fernen Landen: Norwegen (2)


Unsere Station in dieser zu Ende gehenden Woche: Bergen. Nicht auf Rügen, sondern in Norwegen.

Ein Bus. Zwei Fähren. Fast sechs Stunden. Ungezählte Momente plattgedrückter Nasen, wachgeriebener Augen und erstaunter Münder. So viele herrliche Anblicke am Streckenrand. Die Fahrt verging wie im Fluge, immer wieder unterbrochen von den knötrigen Ansagen des Busfahrers. Alles klar! Unter der Last der Rucksäcke kamen wir im Hotel an, das nicht der Rede wert war. Im Nachhinein betrachtet.


Ein Grund unter vielen: dieses Frühstück. Auch liebevoll "Witz" genannt. (Der Apfel fehlte an dem Morgen im Frühstücksbeutel.) Ganz zu schweigen vom Umweltbewusstsein, das aus dieser Art der Gästeversorgung spricht. Aber wir wären nicht wir, wenn wir uns nicht zu helfen wüssten. Und am Wegesrand erlagen wir, wie nicht anders zu erwarten, allerhand Versuchungen. Eine überquerten wir jeden Tag: den Fischmarkt.

Geflissentlich ignorierten wir das Walfleisch und hielten uns lieber an Fisch und Meeresfrüchten schadlos. Teuer sind sie, wie so ziemlich alle Nahrungsmittel hier - der Geldbeutel leert sich schneller als sich der Magen füllen kann. Dennoch, wie es sich für Genießer gehört, probieren wir trotzdem. Nicht wahllos. Und immer wieder einfach auf die Hand. Oder auf beide.




Alles superfrisch, superlecker, superteuer. Letzteres gilt zumindest für Berliner Verhältnisse. Supercharmant zubereitet und überreicht von den vielen Studenten und Weltenbummlern, die sich auf dem Fischmarkt ein paar Kronen dazuverdienen. Uns kann eben niemand widerstehen, auch nicht im rauhen Norwegen.

Bryggen. Der Kai der Kaufleute. Von der Blütezeit der alten Hansestadt erzählen diese Häuser. Vollständig aus Holz erbaut, auch die Verbindungswege zwischen den Gebäuden.



Sehr touristisch geht es dort zu, aber in den Abendstunden, wenn die Kreuzfahrtschiffe wieder abgelegt haben, lässt es sich dort wunderbar verweilen und schlendern. Zumal es derzeit erst zu sehr später Stunde dunkel wird und früh die Sonne wieder aufgeht.

Wenn sie sich uns zeigt, ist es auch immer an der Zeit für Kaffee und Kuchen. So viele Cafés mit Atmosphäre wie in Stavanger haben wir hier nicht gefunden, dennoch wurde unser süßer Zahn zufrieden gestellt. Zum Beispiel in der Kaffemisjon. Das Café liegt etwas versteckt. Innen skandinavisch modern und schlicht eingerichtet, blickt man auf Häuser aus der Gründerzeit und dem Jugendstil. Hippe Menschen um uns herum, vor uns:


Die Stadt ist bergig (ach was?!) und erfordert so einige Anstrengung. Empfehlenswert sind zwei Aussichtspunkte: Der Fløyen ist der Hausberg der Stadt, in 4 Minuten ist man oben. Gefahren, nicht gelaufen. Wer die langen Schlangen der "Kreuzfahrer" vermeiden möchte, kehrt am besten am Nachmittag in Det lille kaffekompaniet ein.


Direkt um die Ecke der Fløyen-Station gelegen, sehr klein. Und absolut zauberhaft! Wir saßen im Café an einer der Theken am Fenster, blickten auf die wenigen, die vorbeischlenderten, und schlürften unseren kräftigenden Kaffee. Das Pain au chocolat war zwar schon etwas trocken, aber à la francaise getunkt wurde es wie neu.

Nach dem Kaffee in den späten Nachmittags- und frühen Abendstunden ist der Blick vom Fløyen auf die Stadt und die Umgebung von Bergen überwältigend. Das lässt sich jedoch noch steigern! Mit einem Ausflug auf den Ulriken, von dem aus wir das erste Bild dieses Beitrags geschossen haben. Mit der Gondel geht es in etwa 10 Minuten hinauf. Atemberaubende Fernsicht aus 643 Metern Höhe über die Berge, die Fjorde, die Seen, die Orte. Wenn das Wetter es zulässt, kann man von beiden Aussichtspunkten aus Wanderungen starten. Uns war es nicht so gnädig gestimmt - ein Gewitter überzog den Ulriken und verscheuchte uns in tiefer gelegene Gefilde.

Die für uns schönste Ecke ist Gamle Bergen, das Alte Bergen. Es liegt etwa 3 Kilometer abseits vom touristischen Stadtzentrum und ist wahrscheinlich genau deshalb eine Idylle. Fast wie in einem Märchen. Als wir durch die Gässchen aus weißen und pastelligen alten Holzhäusern streiften, waren wir mutterseelenallein. Hochgenuss in seiner reinsten Form. Da kann die Seele erst richtig durchatmen.


Unsere Augen labten sich am Blick auf das Wasser ...


... erfreuten sich an den Verzierungen der Häuser und ...


... lächelten über die Bewohner, die neugierig herausschauten. Die hatten abends bestimmt etwas zu erzählen!


Und das typische ZDF-Sonntagabendfilm-Häuschen fanden wir hier auch. Ist es nicht hübsch?

Inzwischen sind wir weitergezogen. Wohin, das verraten wir euch in unserem nächsten Zwischenstopp-Bericht. Bis dahin schwebt gut in und durch die neue Woche!


Ha det og vi sees!
og

15. Juli 2012

Impressionen aus fernen Landen: Norwegen (1)



Sonntags sind wir süß. Natürlich auch im Urlaub.

Also auch hier in Norwegen. Unser erster Stopp war Røros, Norwegens einzige Bergstadt. Seit 1977 wird hier jedoch nichts mehr zutage gefördert, sondern das Weltkulturerbe gepflegt. Denn 1980 wurde die Stadt mit ihrem Ensemble aus alten Holzhäusern und den vielen Gruben in und um den Stadtkern in die UNESCO-Liste aufgenommen.

Von Oslo aus sind wir mit einer kleinen Fluggesellschaft nach Røros geflogen, die uns das einzigartige Gefühl vermittelte, mit unserem eigenen Jet unterwegs zu sein. Die wenigen Mitfliegenden konnte man an zwei Händen abzählen. An der Tür erwartete uns die Stewardess, brachte uns den Kaffee - und auf dem Weg zum Flieger fühlten wir uns wie die Dame aus der "Drei Wetter Taft"-Werbung. Fehlte nur der rote Teppich.


Reisen, ohne die regionalen Spezialitäten zu kosten, wäre langweilig. Also wagten wir es: Rømmegrøt, ein bäuerliches Gericht aus aufgekochter Sahne und Mehl. Gewöhnungsbedürftig. Ohne Zimt und Zucker noch gewöhnungsbedürftiger.


Røros-Lemse sind dagegen um einiges köstlicher. Da wir Eierkuchen, Wraps, Crèpes ... sehr mögen, traf diese lokale Spezialität unseren Geschmack punktgenau. Mit Butter bestrichen, dann Zimt-Zucker bestreut und aufgewickelt, werden Lemse kalt genossen. Zum Tee.


Und diese Dame wachte über uns Schlemmende im sehr hübschen Café Frøyas Hus, das auch Übernachtungen an- und in einem kleinen Laden Kunsthandwerk feilbietet.


Zum kleinen Mittagssnack kehrten wir in der Suppestasjonen ein. Frisch zubereitete Suppen (oben: Zwiebelsuppe mit einem schwimmenden Käsebrot), die bezahlbar sind, lecker schmecken und bei kühlem Wetter ordentlich einheizen. Sehr zu empfehlen, dieser kleine sympathische Laden.

Von Røros aus steuerten wir unser nächstes Ziel Stavanger an. Die Selbstverpflegung an Bord war, sagen wir, spartanisch. Kaffee und Tee genossen wir in unseren Komfortsesseln mit Panoramablick allerdings umsonst.


Eine kleine französische Assoziation am Rande der Zugstrecke:


Stavanger wurde 1125 gegründet und ist heute eine der wohlhabendsten, wenn nicht sogar die wohlhabendste Stadt des Landes. Grund: Öl. Vor Stavanger liegen die meisten Ölvorkommen Norwegens, weshalb auch viele Ölfirmen hier ihren Sitz haben.


Aber nicht nur Ölfirmen, sondern auch einige feine Cafés sind hier zu finden.


Skagen Bageri. Ein echtes Oma-Café, das etwas in die Jahre gekommen ist. Aber die Torten, die sind ganz frisch und werden von vielen älteren Damen gemütlich plauschend verspeist. Ein paar Herren sind natürlich auch dabei. Und wir! Auf dem Foto seht ihr die Passionsfrucht-Schnitte (unten) und die Daim-Torte (oben). Spitzendeckchen, Kerzenleuchter, alte Fotos an der Wand, Blick auf den Hafen. So ging es uns prächtig.


Einen Tag später pünktlich zur Kaffeezeit suchten wir das Sjokoladepiken auf. Natürlich seeeehr schokolastig. Erdbeerkäsekuchen mit Schokolade (oben) und Schokomousse-Törtchen mit Passionsfrucht (unten) mundeten uns gar vorzüglich. So schön anzusehen, dass wir uns fast nicht getrauten, sie mit der Gabel anzupieksen. Haben wir dann doch getan - und es nicht bereut.


Die aufgenommenen Kalorien haben wir wieder abgelaufen bei einer Wanderung auf den Preikestolen. Sonnenwetter abgewartet und dann mit hunderten anderen Touristen 600 Meter in die Höhe gekraxelt. Oben konnten wir dann Grillduft einatmen (Einweggrills und Grillgut müssen selbst hochgetragen werden!), die grandiose Aussicht genießen und die vielfältigen Wandereroutfits bestaunen. Nebenbei haben wir etwas gepicknickt und Kraft getankt für den anspruchsvollen Abstieg.

Alle Knochen sind heil, also belohnten wir uns - bei Kaffee und Kuchen, klar.


Im Stavanger Kunstmuseum konsumierten wir erst moderne norwegische Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, bevor wir uns im Café dem leiblichen Genuss hingaben. Waffeln sind das A und O der hiesigen Süßspeisen, man kann mit ihnen praktisch nichts falsch machen.


Den Lemse in Røros ähnlich sind Lefse. Man kann sie fertig kaufen und erhält dann zwei unterschiedliche Zubereitungen mit demselben Namen, die wir - logisch! - getestet haben. Die beste Variante ist die auf dem Foto, die allerdings in diesem Fall hausgemacht war. Wieder ein Wrap-ähnlicher Teig, der dieses Mal mit Apfelmus sowie Zimt und Zucker gefüllt war.

Auch in Stavanger lässt es sich französisch genießen. Le café français. Das Ambiente ähnelt zwar eher dem eines Delikatessen-Geschäfts mit Café als dem eines Cafés, aber wir wollen nicht meckern. Angeboten werden auch Quiches und herzhafte französische Köstlichkeiten, und wer mag, kann nebenbei sein Französisch am Laufen halten. Wir sorgten hier für unsere tägliche Süß-Dosis:



Tartelette au citron und Opéra. Beides etwas überflüssig mit Sahne und Früchten dekoriert, waren die Törtchen darunter sehr fein. Dezente Aromen, frisch und an warme Gefilde erinnernd. Und auf der Kitsch-Karte im Hintergrund eine Erinnerung an den Preikestolen. Atemberaubend, nicht wahr?

Beste Grüße und bis bald,

und